AWS kündigt vier neue IoT-Dienste an AWS re:Invent 2018 - Teil 2

AWS erweitert sein IoT-Portfolio im 4 neue Dienste.

Das diesjährige AWS-Jahresabschluss-Event re:Invent 2018 ist mit dem notwendigen Brimborium über die Bühne gegangen. Dieser und folgende Beiträge fassen die wichtigsten Neuerungen und Ankündigungen zusammen, darunter AWS IoT SiteWise, AWS IoT Events, AWS IoT Things Graph, AWS IoT Greengrass Connectors, AWS Control Tower, AWS Security Hub, AWS Lake Formation, AWS Outposts oder AWS Ground Station, sowie zahlreiche neue Datenbank-Funktionen und Speicherdienste. Wir werden einen Block auf die IoT-Dienste.

AWS hat auf der re:invent vier neue Dienste und Funktionen angekündigt, die es jetzt noch einfacher machen, Daten von Edge-Geräten zu erfassen und umfangreiche Internet-of-Things-(IoT)-Anwendungen zu erstellen. 

AWS IoT SiteWise beispielsweise ist ein neuer Managed Service, der IoT-Daten von Industrieanlagen sammelt, strukturiert, annotiert und mit gängigen Industrie-Metriken (KPIs) anreichert. Dies vereinfacht das Überwachen und Analysieren von Industrie-Geräten und -Produktionsanlagen. Der Dienst ist ab sofort als Preview verfügbar.

Der ebenfalls vollständig verwaltete Dienst AWS IoT Events vereinfacht das Erkennen und Reagieren auf Ereignisse von verteilten IoT-Sensoren und -Geräten im Industrie-, Consumer- und kommerziellen Umfeld. Solche Ereignisse werden als Muster von Daten erkannt, die Zustands-Wechsel in Geräten anzeigen und beispielsweise von einem fehlerhaften Gerät oder einem feststehenden Förderband stammen können. Entsprechende Reaktionen oder Warnmeldungen lassen sich mit dem Dienst automatisch auslösen.  Auch dieser Dienst ist ab sofort als Vorschau verfügbar.

Mit dem neuen Dienst AWS IoT Things Graph lassen sich IoT-Anwendungen mit wenig oder gar keinem Code zu erstellen. Dazu verbinden Nutzer verschiedene Geräte und Cloud-Dienste über eine visuelle Drag-and-Drop-Schnittstelle. So lassen sich z. B. Feuchtigkeitssensoren mit Sprinklern verknüpfen oder an Datenbanken von Wetterdiensten anbinden, um eine landwirtschaftliche Anwendung zu erstellen. Die Anmeldung zur Preview steht auch hier ab so sofort offen.

AWS IoT Greengrass Connectors ist bereits verfügbar und bietet Entwicklern oder  APN-Partnern (AWS Partner Network) die Möglichkeit, Anwendungen von Drittanbietern über gängige Cloud-Schnittstellen (APIs) mit AWS IoT Greengrass Geräten zu verbinden. Beispiele sind Service Now für das Service Management, On-Premises-Software wie Splunk für die Log-Analyse und Dienste von AWS wie Amazon Kinesis, um Daten zu erfassen.

Entwickler können ohne explizit Code dafür zu schreiben mit AWS IoT Greengrass einfach weitere Funktionen hinzufügen, z. B.  für standortbezogene Dienste, Nachschub, industrielle Datenverarbeitung, Warnmeldungen und Benachrichtigungen, Reparatur und Wartung sowie Logistik. Intel, Bayer, LogicSupply, Reply, Onica und Uptake gehören zu den Kunden und APN-Partnern, die die neuen IoT-Dienste bereits einsetzen.

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