Amazon RDS mit Autoscaling Neues Feature im Relational Database Service

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Seit dem 20.06.2019 unterstützen Amazon RDS für MariaDB, Amazon RDS für MySQL, Amazon RDS für PostgreSQL, Amazon RDS für SQL Server und Amazon RDS für Oracle das neue Feature „RDS Storage Auto Scaling“. RDS-Kennern wird diese Funktion von Amazon Aurora her bekannt vorkommen.

Die „Automatische Skalierung“ des RDS-Speichers skaliert die Speicherkapazität als Reaktion auf wachsende Datenbank-Workloads ohne Ausfallzeiten automatisch.

Bislang verhält es sich mit der Speicherkapazität in RDS so, dass Nutzer ihre Speicherauslastung penibel überwachen müssen. Das ist auch der Grund, warum viele RDS-Nutzer – sofern sie nicht Aurora verwenden – ihren Datenbankspeicher vorsichtshalber überprovisionieren. Eine zu geringe Bereitstellung kann zu Ausfallzeiten der Anwendung führen, während eine Überprovisionierung zu einer zu geringen Auslastung der Ressourcen und damit höheren Kosten führen. Mit Autoscaling für RDS kann ner Nutzer nun einfach das gewünschte maximale Speicherlimit festlegen, und die automatische Skalierung erledigt den Rest.

Wie funktioniert Autoscaling für RDS ?

Die automatische Skalierung des RDS-Speichers überwacht kontinuierlich den tatsächlichen Speicherverbrauch und skaliert die Kapazität automatisch, wenn sich die tatsächliche Auslastung der bereitgestellten Speicherkapazität nähert. Die automatische Skalierung funktioniert nicht nur mit neu bereitgestellten sondern auch mit vorhandenen Datenbank-Instanzen. Einrichten lässt sich die automatische Skalierung  wie bei AWS üblich mit nur wenigen Klicks in der AWS Management Console, wie das Aufmacher-Bild dieses Beitrages zeigt. Für die automatische Skalierung des RDS-Speichers fallen keine zusätzlichen Kosten an.  Der Kunde zahlt nur für die RDS-Ressourcen, die zum Ausführen seiner  Anwendungen erforderlich sind.

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